Die Geschichte des ESV Hatting
Gründungsdatum: 25.06.1950
1. Ausschuss:
Obmann: Thomas Dulling
Obm. Stv.: Josef Spiß
Kassier und Stv.: H. Holzknecht, W. Thurnwalder
Schriftführer: Alfred Brötz
Gerätewart: Fritz Putzer
Revisoren: A. Deutschmann, J. Brötz
Beisitzer: Josef Zoller, Karl Neurauter
In den darauffolgenden Jahren war man bemüht, notwendige Geldmittel aufzutreiben um einen Sportplatz mit Kabinen zu bauen. 1951 suchte man um Aufnahme beim Tiroler Fußballverband an. Am 12.08.1951 wurde der Sportplatz mit einem Turnier (Telfs, Silz, Hatting) eröffnet. Im Jahre 1953 wurd der Vereinsname von SV Hatting in ESV Hatting umbenannt. Ein Jahr später beschloss der damalige Ausschuss dem ASKÖ beizutreten.
Die bestimmenden Sportarten waren Rodeln und Fußball. Nebenbei finden sich in den Aufzeichnungen auch Eintragungen über Eisschießen, Tischtennis, Kegeln und Leichtathletik.
1972 wurde ein neuer Sportplatz angelegt, der 1978 noch vergrößert wurde.
1978 konnten wir unser jetzt noch bestehendes Sportheim einweihen.
Ehrenmitglieder: Hans Holzknecht, W. Raggl, J. Brötz, Emmerich Walch, Walter Dejakum
Sektion Fußball seit 1950:
50er Jahre
Unsere Kampfmannschaft spielte in der untersten Klasse (1.Kl.West). Große Erfolge blieben aus. Zusätzlich wurde pro Jahr eine Nachwuchsmannschaft geführt. Im Frühjahr 1954 musste sich die KM vom Meisterschaftsbetrieb zurückziehen (Spielermangel). Erst im Herbst 1955 wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen.
60er Jahre:
Im Spieljahr 60/61 nahmen wir erstmals mit drei Mannschaften an der Meisterschaft teil (Schüler, Jugend, KM). Positive Auswirkungen davon waren die zwei Meistertitel der Jugend in den Jahren 62/63 und 63/64.
Die Kamfpmannschaft erspielte Mittelfeldplätze. Im Spieljahr 1966/67 überschattete ein tragischer Autounfall unseren Verein. Von diesem Schock konnte sich die KM nur sehr schwer erholen.
Sehr beliebt in dieser Zeit waren die alljährlich veranstalteten Pfingstturniere mit internationaler Beteiligung. Erst Ende der 80er Jahre wurden diese Turniere durch Kleinfeldturniere für Hobbymannschaften ersetzt.
70er Jahre:
Untrennbar mit den größten Erfolgen ist der Name Walter Dejakum verbunden, der am Beginn der 70er Jahre seine Trainertätigkeit bei uns aufnahm.
Die Kampfmannschaft konnte in der Saison 76/77 den Aufstieg in die Gebietsliga West bejubeln. Im Jahre 1974 wurde das 1. Vierdörferturnier mit den Vereinen Rietz, Oberhofen und Inzing veranstaltet. Es gab in den folgenden jahren 10 solche Turniere, von denen unserer Mannschaft fünf gewinnen konnte.
Im Nachwuchs wurden mindestens zwei Mannschaften (manchmal drei) pro Spieljahr geführt. Vier Nachwuchsmeistertitel konnten in dieser Zeit erspielt werden.
80er Jahre:
1980/81 noch knapp dem Abstieg entronnen (Sieg im letzten Spiel beim ASK Landeck), konnten wir uns in den folgenden Jahren ständig verbessern.
Das erfolgreichste Jahr war 1985 in dem wir lange gegen Union Ibk um den Meistertitel in der Gebietsliga West kämpften. Im Tiroler Cup konnten wir bis ins Semifinale, in dem wir in einem denkwürdigen Spiel gegen Navis erst im Elfmeterschießen ausgeschieden sind.
Kampfmannschaft 1985: Trainer: Walter Dejakum, Spieler: M. Walch, Gerhard Aichinger, H. Spiss, G. Kleinlercher, D. Springer, Werner Brötz, G. Aichinger, E. Raggl, B. Zangerl, M. Gruber, Martin Dejakum, Werner Dejakum, A. Spiss, E. Kraxner
Im Sommer 85 endete die langjährige Trainertätigkeit von Walter Dejakum. Bis 1990 wurde er abgelöst von den Trainern K. Scheiflinger, G. Aichinger, Walter Voppichler und F. Haselwanter, die mit den damaligen Mannschaften Spitzenplätze erspielten.
Nachwuchs:
Sehr stark engagiert waren wir in diesen Jahren im Nachwuchs. Teilweise wurden vier Nachwuchsmannschaften pro Spieljahr geführt. Wir hatten das Glück ausgebildetete Trainer in unserem Verein zu haben. Drei Jahre lang führten wir mit der TSU Inzing eine sehr erfolgreiche Spielgemeinschaft. Die Teilnahme einiger unserer Nachwuchsmannschaften in den Leistungsgruppen ist besonders hervorzuheben.
90er Jahre:
1990/91: A. Gaspari übernimmt die Kampfmannschaft im Winter und startet ein fulminante Aufholjagd (vom 10. auf den 3. Platz). Der ehemalige Nationalspieler Kurt Welzl spielte in Hatting.
Meister der Ib Mannschaft unter Trainer Gerhard Dejakum.
91/92: Hervorragende Saison mit dem 3. Platz, der zum Aufstieg in die Landesliga West reichte. Entscheidung erst im letzten Spiel mit einem auch in dieser Höhe notwendigen 7:1 Sieg gegen Längenfeld.
Meister der Ib Mannschaft unter Trainer Gerhard Friedl.
92/93: Zufriedenstellende Saison in der Landesliga West (8. Platz)
93/94: Abstieg in die Gebietsliga West
94/95: 7. Platz der KM unter Trainer Werner Dejakum
95/96: Einführung des Salzstraßencups als Vorbereitung auf die Meisterschaft.
Zwei Meistertitel: U-12 unter Trainer Gerhard Aichinger, Ib unter Trainer Ch. Ziegler, R. Abenthung
96/97: KM ist ganz knapp dem Abstieg entkommen (10 Minuten vor Ende des letzten Spiels wären wir Fixabsteiger gewesen). Meistertitel der U-8 Mannschaft unter Andreas Spiss.
97/98: Nach dem Herbstdurchgang am letzten Platz der Kampfmannschaft übernahm Trainer K. Scheiflinger im Winter die Mannschaft und führte sie nach acht Siegen in 10 Spielen noch auf Platz 5.
98/99: Platz 5 der KM unter Trainer K. Scheiflinger
Alle Meistertitel des ESV Hatting:
1962/63: Jugendmeister (Jugend Innsbruck Gruppe B)
1963/64: Jugendmeister (Gruppe B)
1969/70: Reserve (1. und 2. Klasse West Reserve)
1970/71: Jugendmeister (Oberland A)
1977/78: Jugendmeister (Gruppe IV)
1978/79: Schülermeister (Gruppe VII)
1980/81: Jugendmeister (Gruppe VII)
1982/83: U23 (Gebietsliga West U23)
1983: Junioren West (im Frühjahr Leistungsgruppe)
1984/85: U23 (Gebietsliga West U23)
1985/86: Knaben (Herbstmeister - Frühjahr 3. Platz in der Leistungsgruppe)
1990/91: Ib (Gebietsliga West Ib)
1991/92: Ib (Gebietsliga West Ib)
1995/96: Knaben (Meister Gruppe D), Ib (Gebietsliga West Ib)
1996/97: U8 (Meister Gruppe 12)